HomeTörnSaison 2026 › T2611

Bodø – Ålesund

Zurück zur Übersicht

525 sm entlang der Hurtigroute — Schären, offene See und zum Schluss die Hustadvika.

Wir werden der Hurtigroute folgen und immer wieder deren Postschiffe begegnen. Je nach Wind und Wetterverhältnissen werden wir eher in den Schären sein, wo man vorsichtig navigieren muss, oder auch mal richtig auf die offene See rausfahren, um Distanz zu machen, damit wir wieder Zeit für Fjordtourismus gewinnen. Am Schluss müssen wir durch die Hustadvika, eine heikle Stelle mit vielen Steinen, die wir je nach Wetter durchkreuzen oder weitläufig umfahren werden.

Highlights und Besonderheiten

Die Westliche Küste Norwegens ist durch die Schären und Fjorde recht zerklüftet. Die Granitlandschaft ist atemberaubend schön und teils recht einsam. Südlich von Bodø bietet der Saltstraumen ein beeindruckendes Spektakel wo sich das Meer durch die Gezeiten wie ein Wildbach verhält. Die Bergformation der Insel Sanna im Træna-Archipel, das Loch im Berg in Torghatten oder ein Blick auf den Svartisen-Gletscher sind Ziele, die wir anzusteuern versuchen. Wir werden viele schöne Buchten, kleine Inseln mit Leuchttürmen und wenige Häuser sehen. Ålesund, unser Ziel, wurde nach einem Grossbrand 1904 im Art Nouveau-Stil wieder aufgebaut.

Anreise

Bodø liegt nördlich des Polarkreises und hat einen eigenen Flughafen, direkt am Stadtrand — vom Terminal ins Zentrum sind es zwanzig Minuten zu Fuss. Geflogen wird über Oslo. Die langsame Variante ist die Nordlandbahn ab Trondheim: rund zehn Stunden durch Wald, Fjell und über den Polarkreis.

Tipp für den Tag davor: Eine halbe Stunde südlich liegt der Saltstraumen, der stärkste Gezeitenstrom der Welt — viermal am Tag drückt es ein ganzes Fjordbecken durch eine Enge von hundertfünfzig Metern, mit Strudeln, in die ein Beiboot passt. Die Zeiten richten sich nach der Tide, frag danach. Bei Regen ist das Luftfahrtmuseum die bessere Wahl.

Rückreise

Ålesund erreichst du über Oslo, meist mit SAS oder Norwegian; ab Zürich bist du mit einem Umstieg in rund fünf Stunden am Flughafen Vigra. Von dort fährt der Flughafenbus in gut zwanzig Minuten ins Zentrum. Norwegen gehört zum Schengenraum, die Identitätskarte genügt also.

Tipp für den Tag danach: Ålesund brannte 1904 nieder und wurde in vier Jahren komplett im Jugendstil wieder aufgebaut — das Jugendstilsenteret sitzt in einer erhaltenen Apotheke von damals. Danach die 418 Stufen auf den Aksla: von oben siehst du die ganze Stadt zwischen den Inseln liegen. Am schönsten kurz vor Sonnenuntergang.

Preis

Pro PersonCHF 1'700.–
Nicht inbegriffen
  • An- und Rückreise
  • Transfer
  • Bordkasse, ca. 150–250 Fr. pro Woche
  • Persönliche Ausgaben
Skipper

Aurel Greter

Aurel Greter ist ein richtiger «Seebueb». In einer Seglerfamilie am Zürichsee aufgewachsen, war das Element Wasser schon immer ein wichtiger Bestandteil seines Lebens – sei es als Rettungsschwimmer, Taucher, Seeretter oder Segler. Seglerisch fasziniert ihn vor allem das grosse, weite Meer immer wieder aufs Neue. Ob im Winter auf der Ostsee, im Sommer im Mittelmeer, im hohen Norden oder bei Atlantiküberquerungen – über die Jahre sind viele eindrückliche Erfahrungen zusammengekommen. Ein besonderes Highlight war die 13-monatige Atlantikrunde mit seiner fünfköpfigen Familie. Seit 2023 ist Aurel regelmässig als Skipper für Mare Incognita auf der Passage im hohen Norden unterwegs. Ihn begeistern die anspruchsvollen und faszinierenden Segelreviere, das Schiff und vor allem die tollen Menschen, denen er als Skipper begegnen und mit denen er gemeinsame Abenteuer erleben darf. Daneben ist Aurel immer wieder mit der Meeresforschungs- und Meeresschutzorganisation KYMA unterwegs. Besonders freut ihn dabei, seine Leidenschaft für das Segeln mit einem konkreten Engagement für den Schutz der Meere verbinden zu können.

Zum Skipper-Portrait

Hast du Fragen?
Gerne geben wir dir hier Auskunft:

segeln@mareincognita.ch
044 586 65 65