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Tromsø – Bodø

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390 sm über die Vesterålen und die Lofoten — mit der Chance auf Wale und schwache Polarlichter.

Mit viel Glück, besteht die Möglichkeit, dass wir schwache Polarlichter sehen. Auch wenn die Gezeiten nicht sehr stark sind, gibt es an gewissen Sunds rechte Strömungen, die wir nutzen wollen. Unten an Moskenes sind der Moskenstraumen und Maelström, die Jules Vernes für seinen Buch «20'000 lieues sous les mers» inspiriert haben.

Mit etwas Glück können wir nördlich von Andenes (Nordspitze der Vesteralen) Wale sehen. Die Lofoten sind wie Alpen im Meer. Entsprechend ist das Wetter oft auf der einen Seite anders als auf der anderen. Die vielen schönen Fischerdörfer mit ihren Rorburs (Fischerhäuser) sind Zeugen einer sehr aktiven Stockfisch- und Walfischerei. Tromsø, unser Ausgangshafen, ist die Türe zum Norden und hat einige spannende Museen und eine tolle Kathedrale zu bieten.

Anreise

Tromsø liegt auf 69 Grad Nord und ist trotzdem einfach zu erreichen: SAS und Norwegian fliegen über Oslo, mit einem Umstieg bist du ab Zürich in gut fünf Stunden da. Der Flughafen liegt auf derselben Insel wie die Stadt, der Bus braucht eine Viertelstunde.

Tipp für den Tag davor: Das Polarmuseum im alten Zollhaus am Hafen erzählt von Amundsen, Nansen und den Überwinterern — die richtige Vorbereitung, bevor du selbst nordwärts fährst. Danach mit der Fjellheisen auf den Storsteinen: von dort oben siehst du die Route, die ihr nehmen werdet.

Rückreise

Bodø liegt nördlich des Polarkreises und hat einen eigenen Flughafen, direkt am Stadtrand — vom Terminal ins Zentrum sind es zwanzig Minuten zu Fuss. Geflogen wird über Oslo. Die langsame Variante ist die Nordlandbahn ab Trondheim: rund zehn Stunden durch Wald, Fjell und über den Polarkreis.

Tipp für den Tag danach: Eine halbe Stunde südlich liegt der Saltstraumen, der stärkste Gezeitenstrom der Welt — viermal am Tag drückt es ein ganzes Fjordbecken durch eine Enge von hundertfünfzig Metern, mit Strudeln, in die ein Beiboot passt. Die Zeiten richten sich nach der Tide, frag danach. Bei Regen ist das Luftfahrtmuseum die bessere Wahl.

Preis

Pro PersonCHF 2'100.–
Nicht inbegriffen
  • An- und Rückreise
  • Transfer
  • Bordkasse, ca. 150–250 Fr. pro Woche
  • Persönliche Ausgaben
Skipper

Johan Oelen

Für Johan Oelen, einen Niederländer mit maritimen Wurzeln, war das Meer schon immer mehr als nur eine Kulisse – es war sein Lebensraum. Beide Seiten der Familie besassen eigene Frachtschiffe. So verbrachte Johan schon früh viel Zeit an Bord und am Steuer grosser Frachtschiffe. Mit 18 Jahren wagte er seinen ersten Hochseetörn: Gemeinsam mit einem Freund überquerte er bei schlechtem Wetter auf einer Etap 28 die Nordsee. Einige Jahre später entdeckte er seine Leidenschaft für das Hochseesegeln, als er eine Yacht von Norwegen nach Holland überführte. Als leidenschaftlicher Sportsegler verbindet Johan seine Erfahrungen aus der Frachtschifffahrt mit seiner Begeisterung für das Entdecken neuer Regionen. Seit mehr als 25 Jahren organisiert und begleitet er Segeltörns in den nördlichen Gewässern Europas. Mit der Passage hat er bereits den Norden Spitzbergens umrundet. Nun möchte er gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern von mareincognita in den kommenden Jahren weitere faszinierende arktische Regionen erkunden.

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