Longyearbyen – Tromsø
1150 sm: fast um Spitzbergen herum und danach von der Südspitze zurück nach Norwegen.
Der Törn startet in Longyearbyen und wir wollen rund um die Hauptinsel «Spitzbergen» direkt nach Tromsö zurück segeln.
Highlights und Besonderheiten
Auf diesem anspruchsvollen Törn werden wir voraussichtlich im Uhrzeigersinn fast um Spitzbergen fahren, um danach von der Südspitze nach Norwegen zu übersetzen. Wenn immer möglich besuchen wir die schönsten Buchten, welche dieses wunderschöne Archipel zu bieten hat. Da die Tage sehr lang sind, sollte auch für Landgänge genügend Zeit bleiben, sodass wir diese wundervolle Natur auch aus dieser Perspektive geniessen können.
Ein paar mögliche Highlights auf dieser Route:
- Die Bucht Trygghamna bietet uns einen ersten möglichen, geschützten und sicheren Ankerplatz. Auf dieser kurzen Fahrt kann sich die Crew einspielen und an das Schiff gewöhnen.
- Durch den Forlandsund fahren wir am Kings Karls Forland vorbei und übernachten in einer der Buchten auf der Strecke.
- Der innere Kongsfjord gilt als einer der schönsten Teile Spitzbergens.
- Im Nordwesten liegt der Magdalenefjord, welcher, wegen seiner guten Zugänglichkeit, auch von grossen Schiffen besucht wird.
- Der Woodfjord ist für sein Treibholz bekannt, welches aus Sibirien angespült wird. Er bietet aber auch beeindruckende Gletscher und Landschaften.
- Die Hinlopenstrasse kann, je nach Strömung und Treibeis, nördlich oder südlich zeitweise blockiert sein.
- Der Lomfjord bietet einen sicheren Ankerplatz und liegt im nördlichen Teil der Hinlopenstrasse.
- Auf der Südseite von Nordaustlandet befindet sich Brasvellbreen, wo sich Wasserfälle bilden, welche 10 bis 25 Meter, über die Klippen, ins Meer stürzen.
- Der Heleysund ist eine Meerenge mit starken Gezeitenströmungen, aber auch sicheren Ankerplätzen.
- Bjornoya als Zwischenstopp auf der Überfahrt zurück nach Norwegen.
- Norwegenslandschaft um Tromsö
Anreise
Longyearbyen ist der nördlichste Ort der Welt mit Linienflugverkehr. Geflogen wird ab Oslo oder Tromsø, drei Stunden respektive anderthalb. Plane für die Anreise einen Tag Puffer ein: fällt der Flug wegen Wetter aus, gibt es keinen zweiten am selben Tag.
Svalbard gehört zwar zu Norwegen, liegt aber ausserhalb des Schengenraums. Du brauchst deshalb einen Pass, auch für den Rückweg aufs Festland — die Identitätskarte genügt hier nicht.
Tipp für den Tag davor: Das Svalbard Museum im Universitätsgebäude braucht zwei Stunden und ordnet alles ein, was du gesehen hast — Walfang, Kohle, Eisbären. Wer den ganzen Tag hat, bucht eine Hundeschlitten- oder Grubentour; ausserhalb der Siedlung darfst du dich ohnehin nicht ohne bewaffnete Begleitung bewegen.
Rückreise
Tromsø liegt auf 69 Grad Nord und ist trotzdem einfach zu erreichen: SAS und Norwegian fliegen über Oslo, mit einem Umstieg bist du ab Zürich in gut fünf Stunden da. Der Flughafen liegt auf derselben Insel wie die Stadt, der Bus braucht eine Viertelstunde.
Tipp für den Tag danach: Das Polarmuseum im alten Zollhaus am Hafen erzählt von Amundsen, Nansen und den Überwinterern — die richtige Vorbereitung, bevor du selbst nordwärts fährst. Danach mit der Fjellheisen auf den Storsteinen: von dort oben siehst du die Route, die ihr nehmen werdet.
Preis
- An- und Rückreise
- Transfer
- Bordkasse, ca. 150–250 Fr. pro Woche
- Persönliche Ausgaben
Johan Oelen
Für Johan Oelen, einen Niederländer mit maritimen Wurzeln, war das Meer schon immer mehr als nur eine Kulisse – es war sein Lebensraum. Beide Seiten der Familie besassen eigene Frachtschiffe. So verbrachte Johan schon früh viel Zeit an Bord und am Steuer grosser Frachtschiffe. Mit 18 Jahren wagte er seinen ersten Hochseetörn: Gemeinsam mit einem Freund überquerte er bei schlechtem Wetter auf einer Etap 28 die Nordsee. Einige Jahre später entdeckte er seine Leidenschaft für das Hochseesegeln, als er eine Yacht von Norwegen nach Holland überführte. Als leidenschaftlicher Sportsegler verbindet Johan seine Erfahrungen aus der Frachtschifffahrt mit seiner Begeisterung für das Entdecken neuer Regionen. Seit mehr als 25 Jahren organisiert und begleitet er Segeltörns in den nördlichen Gewässern Europas. Mit der Passage hat er bereits den Norden Spitzbergens umrundet. Nun möchte er gemeinsam mit den Teilnehmerinnen und Teilnehmern von mareincognita in den kommenden Jahren weitere faszinierende arktische Regionen erkunden.
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